Neues aus der Praxys des Creativschreibens

September 3, 2006

So, da bin ich nun und stehe vor meinem Werk, des Internetblogs. Es ist mir irgendwie fremd geworden, in der Zeit. Eine Auszeit, eine künstlerische, künstliche Zeit, die ich brauchte, oder auch nicht. War es die Faulheit? Mein Volk, war es meine Faulheit, welche mich hat Abstand nehmen lassen, von den Gedanken, sie zu schreiben, sie auf eine virtuelle Folie aufzutragen, um sie zu konservieren? War es mein künstlerischer Anspruch, nicht die Norm und die Regelmäßigkeit einzuhalten, mit der man dann Schritt halten soll? Oder wollte ich mich einfach eine Weile nicht kümmern. Ich denke, letzteres war es. Alles was hier geschrieben wird, fällt letztlich den Capitalists of WordPress in die Hände, ist Ihr intellectual property. Wie auch immer, ich setze darauf, dass es den Konzern noch ne Weile gibt, und ich noch ne Weile Freude am Virtuellen Internettagebuchschreiben habe.

Hier bin ich also zurückgekehrt: “Ich kehre in mich selbst zurück und finde eine Welt” (J.W.v.Goethe)

2 Responses to “Neues aus der Praxys des Creativschreibens”

  1. Juwi Says:

    :-) , schön dass Du zurückgekehrt bist, ich hätte Deine Schilderungen doch sehr vermisst. Wer sonst kann solch eine Fülle an Informationen, Ironie und leichter Überzogenheit in nur einem Satz unterbingen, dabei nicht realitätsfern wirken und im selben Moment ein Goethe-Zitat aus dem Ärmel schütten? Ein Traum.

    Grüße,
    Uwe

  2. hecke Says:

    Danke, zu gütig, der Herr :)


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